Über das Literaturblog Bayern

DAS ANLIEGEN

Das Literaturblog bildet den Prolog zum bayerischen Literaturportal, das voraussichtlich Frühjahr 2012 online gehen wird. Täglich erfahren Sie hier Neues und Altes aus der Literaturlandschaft Bayern, seien das nun Hinweise auf literarische Websites oder Alt- wie Neuerscheinungen, auf Festivals oder Autorinnen und Autoren. Jede Woche stellen wir einen Autor oder eine Autorin mit Bezug zu Bayern anhand eines täglichen Zitats und seiner oder ihrer Bücher genauer vor. Im Redaktionsblog bekommen Sie außerdem zu lesen, was uns Redakteure bewegt und welche Gedanken wir uns über die Literatur in Bayern machen.

Allerdings will das Literaturblog Bayern ein Blog für Leser und von Lesern sein, deshalb bitten wir Sie dringend um rege Beteiligung. Sie könnten uns zum Beispiel einfach eine Mail schreiben, um uns Themen vorzuschlagen oder uns mitzuteilen, wenn Sie etwas stört oder Ihnen etwas ganz besonders gut gefällt. Oder Sie können kommentieren, wo immer Sie hier wollen: Sagen Sie uns Ihre Meinung über die Bücher, die bereits in unserem Bücherregal stehen; diskutieren Sie mit, wenn wir in unserem Redaktionsblog über Autoren und deren Werke nachdenken; oder ergänzen Sie die Biografien in unserem im Entstehen begriffenen Autorenlexikon.

Oder noch besser: Sie schreiben gleich selbst einen Artikel über was auch immer Ihnen zum Thema Literatur in Bayern einfällt. Dazu müssen Sie sich einfach nur mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse hier anmelden – und können dann sofort lostippen.

P.S.: Ein Literaturkalender ist uns in diesem Blog-Format aus technischen Gründen leider nicht möglich. Weil wir dennoch nicht ganz darauf verzichten wollten, finden Sie unsere Termintipps (Lesungen, Radio, TV) bei Twitter und bei Facebook.

 

DIE AUTOREN

Katrin Schuster, geboren 1976 in Gräfelfing, Fünf-Seen-Land-Kind bis zum Abitur, dann Schwabinger und schließlich Isarvorstädter Studentin erst an der LMU, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Seit 2004 als freiberufliche Literatur- und Medien-Autorin für diverse Papier- und WWW-Zeitungen (Berliner Zeitung, Freitag, Netzeitung/Altpapier) tätig, 2008 Gründung des vom Münchner Kulturreferat geförderten Literaturportals www.literatur-muenchen.de und des zugehörigen Literaturprogrammhefts KLAPPENTEXT. Mehr über Katrin Schuster auf www.katrinschuster.de. Katrins E-Mail-Adresse ist katrin.schuster[at]bsb-muenchen.de.

Peter Czoik, Dr. phil., geboren 1974 in München, aufgewachsen im Stadtteil Sendling. Studium der Germanistik und Anglistik an der LMU München, Promotionsstudiengang Literaturwissenschaft. Seit 1998 Radioredakteur bei verschiedenen Kulturformaten auf M94.5, Preisträger des 1. Alternativen Medienpreises von Radio Z und der Nürnberger Medienakademie (zusammen mit Rainer Meyer alias Don Alphonso). 2000-2003 Tätigkeit im Hochschulwesen u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter, danach Bibliotheksdienst an der Bayerischen Staatsbibliothek. Derzeit redaktionelle Betreuung des Literaturportals Bayern. E-Mail: peter.czoik[at]bsb-muenchen.de.

Jakob Schiefer, geboren 1965, ist freier Hörspielautor und lebt in München. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der Akademie der Bildenden Künste. Seit 1992 arbeitet er unter seinem bürgerlichen Namen Jakob Riedl als Sprecher bei Film, Funk und Fernsehen. Er synchronisiert Kinofilme und TV-Serien (etwa Randy Marsh in „South Park“), spricht Kinderhörspiele (Theo in „Was ist was“), vertont Dokumentarfilme, Werbespots und Literatur. Im Herbst 2008 erschien das Kurzhörspiel „Das Camp“ auf der Anthologie „pressplay 2“ des Hamburger mairisch Verlags.

Maximilian Dorner wurde 1973 in München geboren, wo er auch lebt. Er studierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Bayerischen Theaterakademie. Seit dem Jahr 2000 ist er als Autor, Regisseur und Literaturlektor tätig. Davor drehte er Filme, produzierte Hörspiele, arbeitete als Theaterkritiker, Dozent und Dramaturg. 2007 debütierte er mit dem Roman Der erste Sommer, für den er 2007 den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt. Ein Jahr später legte er den Sachbuchbestseller Mein Dämon ist ein Stubenhocker vor, 2009 die Reise-Erzählung Lahme Ente in New York und Anfang 2010 seinen autobiografischen Selbstversuch Ich schäme mich. Er ist zudem Herausgeber des Literaturblatts „Isarstrand“ und hat im Sommer 2009 an der Pasinger Fabrik in München seine erste Operninszenierung präsentiert.

 

DIE INITIATOREN

Literaturportal Bayern und Literaturblog Bayern werden vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Für die Koordination, technische Realisierung und inhaltliche Betreuung ist die Bayerische Staatsbibliothek zuständig.

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3 Antworten auf “ Über das Literaturblog Bayern ”

  1. Markus Dosch auf 28. Juli 2010 bei 12:07

    Hallo, ich begrüße diese Möglichkeit des Literaturausstausches zwischen Lesern und Autoren sowie Institutionen in Bayern sehr. In Zeiten des Internet sollte diese Art der Kommunikation unbedingt wahrgenommen werden. Wenn nicht jetzt, wann dann?!
    Meine Hoffnung ist, dass Literatur nicht einseitig als ’staatstragend’ aufgefasst wird, sondern dass auch ‘Außenseiter’ eine Chance haben, sich Literatur-’Konsumenten’ vorzustellen. Keiner sollte versuchen, den/die Anderen zu majorisieren.
    Ich denke, dass auf diese Weise die enorme Breite der in Bayern verfassten Literatur zum Vorschein kommt und die Herzen und den Verstand der Menschen erreicht.

  2. Katrin Schuster auf 28. Juli 2010 bei 12:32

    Hallo Herr Dosch,
    Sie haben völlig recht: Wenn nicht jetzt, wann dann – genau!
    Und Ihre Hoffnungen wollen wir keinesfalls enttäuschen: Die bayerische Literatur soll tatsächlich in ihrer ganzen Breite und nicht in ihrer politischen Funktionalität hier abgebildet werden. Insofern: Bleiben Sie uns gewogen – und kommentieren Sie bitte unbedingt und gerne lautstark, sobald Sie die Gefahr einer unzulässigen Majorisierung zu beobachten meinen.

  3. Markus Dosch auf 8. August 2010 bei 17:20

    Hallo Frau Schuster, konnte erst jetzt Ihre Antwort lesen und freue mich über Ihre offene Art, das Thema anzugehen. Ich habe heute einen neuen Vorstoß unternommen und hoffe, dass der Kontakt fortgesetzt wird. Er ist ein wenig kritischer.
    Obwohl ich mich erst in die neuen Kommunikationsformen hineinfinden muss, begrüße ich sie sehr und bin sehr neugierig, was sich da alles ergeben wird. Es sollte lebendig aber nicht bösartig werden, leidenschaftlich aber nicht benebelt, offen aber nicht versteckt nationalistisch. Und der Literatur helfen, sich in unserer Zeit gegen die anderen Künste zu behaupten. Denn die sind sehr kreativ und haben eine mächtige Lobby in Bayern und in Deutschland. Aber gerade das Schwierige sollte uns Literaturmenschen anspornen, uns zu Wort zu melden.
    Ciao und gute Grüße
    Markus Dosch

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Heimat, kein einfaches Wort

Essays von Kerstin Specht, Tomáš Zmeškal, Thomas Klupp, Markéta Pilátová, Nobert Niemann, Josef Moník, Silke Scheuermann und Alena Zemančíková. Vlast oder domov: Heimat oder Zuhause?

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