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	<title>Kommentare zu: Die Zeit machte neue Schritte nötig</title>
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		<title>Von: Steffen Bremmert</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Steffen Bremmert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 12:11:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ging mir als Mitveranstalter auch schon so, dass beizeiten der &quot;Flash&quot; des Slams nicht mehr existent ist. Nach nun bald 9 Jahren auch kein Wunder. Ist eben wie in einer Beziehung... man muss die Liebe immer wieder neu entdecken.

Aber ich glaube auch, dass wir in Erlangen eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und poetischem Anspruch hinbekommen haben.

Hör dir das mal an, das ist unser Radiomagazin Wort Ab vom April! Da hörst du sehr deutlich heraus, dass es bei uns anders zugeht: 
http://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/
Sind auch 3 Texte dabei von Poeten aus den USA, also man hat auch gleich den perfekten Vergleich zw. USA und D ;-)

Lade dich, Franziska, auch herzlich auf einen unserer Slams ein. Wenn du dich vorher bei mir meldest, kann ich dir auch einen Gästelistenplatz besorgen.

Denn letztlich muss ich dir recht geben, das habe ich in meinem Kommentar oben noch vergessen. Auch ich möchte den Poetry Slam nicht zur clownesken Veranstaltung verkommen sehen. Wegen mir soll es Comedy Slams geben, dann weiß man was man kriegt. Aber unter dem Mantel der Poesie nur Lacher zu generieren kann tatsächlich nicht Sinn der Kunst sein!

Gr33tz 
Bremmo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ging mir als Mitveranstalter auch schon so, dass beizeiten der &#8220;Flash&#8221; des Slams nicht mehr existent ist. Nach nun bald 9 Jahren auch kein Wunder. Ist eben wie in einer Beziehung&#8230; man muss die Liebe immer wieder neu entdecken.</p>
<p>Aber ich glaube auch, dass wir in Erlangen eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und poetischem Anspruch hinbekommen haben.</p>
<p>Hör dir das mal an, das ist unser Radiomagazin Wort Ab vom April! Da hörst du sehr deutlich heraus, dass es bei uns anders zugeht:<br />
<a href="http://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/" rel="nofollow">http://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/</a><br />
Sind auch 3 Texte dabei von Poeten aus den USA, also man hat auch gleich den perfekten Vergleich zw. USA und D <img src='http://blog.literaturportal-bayern.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lade dich, Franziska, auch herzlich auf einen unserer Slams ein. Wenn du dich vorher bei mir meldest, kann ich dir auch einen Gästelistenplatz besorgen.</p>
<p>Denn letztlich muss ich dir recht geben, das habe ich in meinem Kommentar oben noch vergessen. Auch ich möchte den Poetry Slam nicht zur clownesken Veranstaltung verkommen sehen. Wegen mir soll es Comedy Slams geben, dann weiß man was man kriegt. Aber unter dem Mantel der Poesie nur Lacher zu generieren kann tatsächlich nicht Sinn der Kunst sein!</p>
<p>Gr33tz<br />
Bremmo</p>
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	<item>
		<title>Von: Franziska Schramm</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>Franziska Schramm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 19:46:21 +0000</pubDate>
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		<description>Oh ja, frag mal Marc Kelly Smith himself. Ich bin gespannt! 

Außerdem stimme ich zu, es ist tatsächlich auch eine Frage der Organisatoren und des Publikums, wie ein Slam läuft. Die in der Hinsicht extremsten Slams habe ich in Köln erlebt, dort war das Publikum auf Klamauk pur trainiert. Sobald es merkte, oh, es gibt nichts zu lachen, war die Aufmerksamkeit weg. 

Natürlich ist es zu begrüßen, wenn Menschen auf diesem Weg zur Literatur finden. Mein erster Poetry Slam vor fünf Jahren war eine Offenbarung! Vielleicht bin ich mittlerweile auch an Slam Poetry übersättigt. Texte ohne eine einzige poetische Idee langweilen mich, sie berühren mich nicht... Gott sei Dank gibt es aber immernoch ein paar Poeten auf der Bühne, die das schaffen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja, frag mal Marc Kelly Smith himself. Ich bin gespannt! </p>
<p>Außerdem stimme ich zu, es ist tatsächlich auch eine Frage der Organisatoren und des Publikums, wie ein Slam läuft. Die in der Hinsicht extremsten Slams habe ich in Köln erlebt, dort war das Publikum auf Klamauk pur trainiert. Sobald es merkte, oh, es gibt nichts zu lachen, war die Aufmerksamkeit weg. </p>
<p>Natürlich ist es zu begrüßen, wenn Menschen auf diesem Weg zur Literatur finden. Mein erster Poetry Slam vor fünf Jahren war eine Offenbarung! Vielleicht bin ich mittlerweile auch an Slam Poetry übersättigt. Texte ohne eine einzige poetische Idee langweilen mich, sie berühren mich nicht&#8230; Gott sei Dank gibt es aber immernoch ein paar Poeten auf der Bühne, die das schaffen!</p>
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		<title>Von: Steffen Bremmert</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>Steffen Bremmert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 23:11:19 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

es ist richtig, dass es sehr viele Comedy-Texte auf einem Poetry Slam geben kann und es diese Texte auch eher leichter haben (das war übrigens vor 10 Jahren auch schon so!). 

Die Aufgabe für uns als Veranstalter ist es, unserem eigenen Slam eine Philosophie mitzugeben. Das können wir gezielt durch das Einladen auswärtiger Gäste steuern (macht bei uns in Erlangen etwa die Hälfte der Poeten aus). 

Was ich damit sagen will ist, dass es sehr bequem ist als Slamveranstalter, den Schwerpunkt auf Comedy zu setzen. Dementsprechend bekommt man dann auch das passende (und mehr!) Publikum dazu. Hier dreht sich wieder mal alles um die alte Frage, ob man Kunst für sein Publikum macht oder der Kunst selbst wegen. Für unseren Slam kann ich allerdings sagen, dass die Gastpoeten doch immer wieder mir gegenüber äußern, wie erstaunt sie doch seien, dass unser Publikum nicht so leicht zu begeistern wäre. Das liegt allerdings hauptsächlich am Qualitätsanspruch, den wir als Veranstalter versuchen zu halten (gelingt natürlich auch nicht immer) und unser Publikum entsprechend auf diesen Anspruch &quot;konditioniert&quot; wurde.

Zu Marc Kelly Smith kann ich sagen, dass es in Amerika mit der Slamszene ganz anders aussieht. In den USA sind es hauptsächlich die Teampieces, die auf Poetry Slams vorgetragen werden. Die Texte spielen sehr stark mit sprachlichen Klangelementen und Grundlage von allem ist die Performance. Smith selbst steht der deutschen Slamszene offen gegenüber. Die deutschsprachige Slambewegung ist immerhin die zweitgrößte weltweit und der Mitbegründer dieser (ex-) Subkultur Mark Kelly Smith. Wenn ich ihn in Regensburg treffen kann (beim Bayernslam), werde ich ihn gerne mal persönlich dazu befragen, aber allein dass er sich auf den Weg macht zeigt doch auf, dass er der deutschen Slam-Szene grundsätzlich positiv gegenübersteht. 

Was ich in meinem geschichtlichen Beschreibungen für Deutschland ein wenig unterschlagen habe ist die Tatsache, dass sich der Slam nicht allein durch die Poetry Slam Bewegung der USA entwickelt hat (drum eben auch nicht das gleiche ist!), sondern ein eigener Evolutionszweig sich hierzulande mit zum Produkt Poetry Slam gemischt hat: Der &quot;Social Beat&quot;. Diese Kunstform war der Poetry Slam der 90er Jahre in Deutschland und entstand im Endeffekt aus der 68er Bewegung heraus. 

Nun, was bleibt zu sagen über den Poetry Slam: Er ist aus den Kinderschuhen heraus gewachsen, hat mit der Zeit viel an Naivität und Unprofessionalität verloren. Durch die steigende Popularität, sind Tendenzen der Kommerzialisierung und Hedonisierung entstanden. 

Aber ist das denn alles wirklich schlimm? Gerade wenn wir Poetry Slam als Kunstform anerkennen, müssen wir daraus auch schließen, dass sie letztlich endlich ist und sich in neue Kunstrichtungen ausdifferenzieren wird. Tendenzen sind hierbei schon erkennbar, etwa mit der Elektro Poesie (wie z.B. Großraumdichten) oder multimedialen Poems.

Man bedenke auch, wie sehr besonders junge Menschen an Poesie und Literatur herangeführt werden können, fernab vom verstaubten und muffigen Literaturklassikern (sorry, aber Effi Briest war als Schulpflichtlektüre für mich ein Horrortrip), die viele junge Menschen in der Breite nicht mehr begeistern können. Auf der ersten Lesung, die ich auf Anregung meines Deutschlehrers besucht habe, bin ich fast eingeschlafen. Die Geige säuselte leise in den Lesepausen und bei Sekt und Lachsschnittchen wurde über Esoterik diskutiert. Der Autor hob kaum die Stimme, andächtig saß er da, schaute wieder auf und rezitierte weiter...... Was für ein elitärer Haufen..... 
Was für einen Kontrast bot mir (und vielen anderen Leidgeplagten) da Poetry Slam!

Die Slamworkshops an Schulen sind durchgängig gut gebucht und besucht. Die jungen Leute merken, dass es interessant ist, seine Gedanken und Ideen in Geschriebenes zu fassen. Sie lernen Körpersprache bewusst einzusetzen. Sie können die Chance bekommen sich zu behaupten und von einem Publikum ernst genommen zu werden.  

Denn der Slam bietet trotz der inzwischen vielen alten Hasen (von denen ja viele im geregelten Literaturbetrieb angekommen sind) immer noch eine niedrigschwellige Gelegenheit, seine Gedichte und Geschichten einem Publikum anzubieten. Bei welcher sonstigen Literaturveranstaltung wird man immer wieder so aufs Neue überrascht, wie bei einem Slamabend?

Das alles leistet diese Kunstform immer noch. Und letzlich dann - kommt als nächstes wieder etwas anderes, aufregenderes, subkulturelleres und echteres. Bis dahin dann eben Poetry Slam.

Gr33tz
Steffen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>es ist richtig, dass es sehr viele Comedy-Texte auf einem Poetry Slam geben kann und es diese Texte auch eher leichter haben (das war übrigens vor 10 Jahren auch schon so!). </p>
<p>Die Aufgabe für uns als Veranstalter ist es, unserem eigenen Slam eine Philosophie mitzugeben. Das können wir gezielt durch das Einladen auswärtiger Gäste steuern (macht bei uns in Erlangen etwa die Hälfte der Poeten aus). </p>
<p>Was ich damit sagen will ist, dass es sehr bequem ist als Slamveranstalter, den Schwerpunkt auf Comedy zu setzen. Dementsprechend bekommt man dann auch das passende (und mehr!) Publikum dazu. Hier dreht sich wieder mal alles um die alte Frage, ob man Kunst für sein Publikum macht oder der Kunst selbst wegen. Für unseren Slam kann ich allerdings sagen, dass die Gastpoeten doch immer wieder mir gegenüber äußern, wie erstaunt sie doch seien, dass unser Publikum nicht so leicht zu begeistern wäre. Das liegt allerdings hauptsächlich am Qualitätsanspruch, den wir als Veranstalter versuchen zu halten (gelingt natürlich auch nicht immer) und unser Publikum entsprechend auf diesen Anspruch &#8220;konditioniert&#8221; wurde.</p>
<p>Zu Marc Kelly Smith kann ich sagen, dass es in Amerika mit der Slamszene ganz anders aussieht. In den USA sind es hauptsächlich die Teampieces, die auf Poetry Slams vorgetragen werden. Die Texte spielen sehr stark mit sprachlichen Klangelementen und Grundlage von allem ist die Performance. Smith selbst steht der deutschen Slamszene offen gegenüber. Die deutschsprachige Slambewegung ist immerhin die zweitgrößte weltweit und der Mitbegründer dieser (ex-) Subkultur Mark Kelly Smith. Wenn ich ihn in Regensburg treffen kann (beim Bayernslam), werde ich ihn gerne mal persönlich dazu befragen, aber allein dass er sich auf den Weg macht zeigt doch auf, dass er der deutschen Slam-Szene grundsätzlich positiv gegenübersteht. </p>
<p>Was ich in meinem geschichtlichen Beschreibungen für Deutschland ein wenig unterschlagen habe ist die Tatsache, dass sich der Slam nicht allein durch die Poetry Slam Bewegung der USA entwickelt hat (drum eben auch nicht das gleiche ist!), sondern ein eigener Evolutionszweig sich hierzulande mit zum Produkt Poetry Slam gemischt hat: Der &#8220;Social Beat&#8221;. Diese Kunstform war der Poetry Slam der 90er Jahre in Deutschland und entstand im Endeffekt aus der 68er Bewegung heraus. </p>
<p>Nun, was bleibt zu sagen über den Poetry Slam: Er ist aus den Kinderschuhen heraus gewachsen, hat mit der Zeit viel an Naivität und Unprofessionalität verloren. Durch die steigende Popularität, sind Tendenzen der Kommerzialisierung und Hedonisierung entstanden. </p>
<p>Aber ist das denn alles wirklich schlimm? Gerade wenn wir Poetry Slam als Kunstform anerkennen, müssen wir daraus auch schließen, dass sie letztlich endlich ist und sich in neue Kunstrichtungen ausdifferenzieren wird. Tendenzen sind hierbei schon erkennbar, etwa mit der Elektro Poesie (wie z.B. Großraumdichten) oder multimedialen Poems.</p>
<p>Man bedenke auch, wie sehr besonders junge Menschen an Poesie und Literatur herangeführt werden können, fernab vom verstaubten und muffigen Literaturklassikern (sorry, aber Effi Briest war als Schulpflichtlektüre für mich ein Horrortrip), die viele junge Menschen in der Breite nicht mehr begeistern können. Auf der ersten Lesung, die ich auf Anregung meines Deutschlehrers besucht habe, bin ich fast eingeschlafen. Die Geige säuselte leise in den Lesepausen und bei Sekt und Lachsschnittchen wurde über Esoterik diskutiert. Der Autor hob kaum die Stimme, andächtig saß er da, schaute wieder auf und rezitierte weiter&#8230;&#8230; Was für ein elitärer Haufen&#8230;..<br />
Was für einen Kontrast bot mir (und vielen anderen Leidgeplagten) da Poetry Slam!</p>
<p>Die Slamworkshops an Schulen sind durchgängig gut gebucht und besucht. Die jungen Leute merken, dass es interessant ist, seine Gedanken und Ideen in Geschriebenes zu fassen. Sie lernen Körpersprache bewusst einzusetzen. Sie können die Chance bekommen sich zu behaupten und von einem Publikum ernst genommen zu werden.  </p>
<p>Denn der Slam bietet trotz der inzwischen vielen alten Hasen (von denen ja viele im geregelten Literaturbetrieb angekommen sind) immer noch eine niedrigschwellige Gelegenheit, seine Gedichte und Geschichten einem Publikum anzubieten. Bei welcher sonstigen Literaturveranstaltung wird man immer wieder so aufs Neue überrascht, wie bei einem Slamabend?</p>
<p>Das alles leistet diese Kunstform immer noch. Und letzlich dann &#8211; kommt als nächstes wieder etwas anderes, aufregenderes, subkulturelleres und echteres. Bis dahin dann eben Poetry Slam.</p>
<p>Gr33tz<br />
Steffen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin Schuster</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Katrin Schuster</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 21:02:07 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade heute habe ich zufällig beim Literaturcafé über Poetry Slams den Satz gelesen: &quot;Hier gewinnt meist, wer witzig und laut ist und die meisten sexuellen Anspielungen in die Texte einbaut.&quot; Das scheint mir in dieselbe Richtung zu gehen wie Du, oder? (Der Text behandelt Lesungskonventionen im allgemeinen: http://www.literaturcafe.de/du-kannst-eine-lesung-nicht-attraktiver-machen-wenns-der-autor-nicht-drauf-hat/)
Aber was meinst Du: Wieso kam das so? Und: Ist es in den USA (immer noch) anders?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade heute habe ich zufällig beim Literaturcafé über Poetry Slams den Satz gelesen: &#8220;Hier gewinnt meist, wer witzig und laut ist und die meisten sexuellen Anspielungen in die Texte einbaut.&#8221; Das scheint mir in dieselbe Richtung zu gehen wie Du, oder? (Der Text behandelt Lesungskonventionen im allgemeinen: <a href="http://www.literaturcafe.de/du-kannst-eine-lesung-nicht-attraktiver-machen-wenns-der-autor-nicht-drauf-hat/)" rel="nofollow">http://www.literaturcafe.de/du-kannst-eine-lesung-nicht-attraktiver-machen-wenns-der-autor-nicht-drauf-hat/)</a><br />
Aber was meinst Du: Wieso kam das so? Und: Ist es in den USA (immer noch) anders?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Franziska Schramm</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Franziska Schramm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 20:22:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.literaturportal-bayern.de/?p=2689#comment-26</guid>
		<description>Mich würde mal interessieren, was Marc Kelly Smith über die aktuellen Poetry Slams ins Deutschland denkt... Denn er sagt ja immer wieder, dass es beim Slam um die Literatur geht, ja sogar um eine Wiederbelebung der Poesie. Eines seiner Zitate, frei übersetzt: „Als die Poesie sich von der mündlichen Tradition wegbewegte und zwischen zwei Buchdeckel wanderte, hätte jemand fragen müssen: Ist das denn wirklich Poesie? Poetry Slams bringen die Poesie zurück zu ihren Wurzeln, sie erwecken die Worte zum Leben.“ Das was ich auf deutschen Slam-Bühnen zur Zeit erlebe, hat mit Smiths Vision nur noch wenig zu tun. Auf einen guten Text kommen zehn platte, effekhascherische Comedy-Nummern, die zumeist aus einer Aneinanderreihung von Absurditäten bestehen und im immergleichen Tonfall vorgetragen werden. Nichts gegen Unterhaltung, beim Slam darf gelacht und gefeiert werden, ohne Frage. Aber Schade, dass es oftmals nicht mehr um Literatur zu gehen scheint. &quot;The points are not the point, the point is poetry&quot;, heißt ein Sprichwort aus den USA. Dass würde Marc Kelly Smith vermutlich unterschreiben. Aber was denkt er wohl über die Slambühnen Deutschlands?

Viele Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde mal interessieren, was Marc Kelly Smith über die aktuellen Poetry Slams ins Deutschland denkt&#8230; Denn er sagt ja immer wieder, dass es beim Slam um die Literatur geht, ja sogar um eine Wiederbelebung der Poesie. Eines seiner Zitate, frei übersetzt: „Als die Poesie sich von der mündlichen Tradition wegbewegte und zwischen zwei Buchdeckel wanderte, hätte jemand fragen müssen: Ist das denn wirklich Poesie? Poetry Slams bringen die Poesie zurück zu ihren Wurzeln, sie erwecken die Worte zum Leben.“ Das was ich auf deutschen Slam-Bühnen zur Zeit erlebe, hat mit Smiths Vision nur noch wenig zu tun. Auf einen guten Text kommen zehn platte, effekhascherische Comedy-Nummern, die zumeist aus einer Aneinanderreihung von Absurditäten bestehen und im immergleichen Tonfall vorgetragen werden. Nichts gegen Unterhaltung, beim Slam darf gelacht und gefeiert werden, ohne Frage. Aber Schade, dass es oftmals nicht mehr um Literatur zu gehen scheint. &#8220;The points are not the point, the point is poetry&#8221;, heißt ein Sprichwort aus den USA. Dass würde Marc Kelly Smith vermutlich unterschreiben. Aber was denkt er wohl über die Slambühnen Deutschlands?</p>
<p>Viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin Schuster</title>
		<link>http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/03/30/neue-schritte/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>Katrin Schuster</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:04:10 +0000</pubDate>
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		<description>In Bayreuth gibt es ebenfalls einen Slam, der feiert just heute seinen vierten Geburtstag: http://www.literatur-bayreuth.de/veranstaltung.php?id=263</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Bayreuth gibt es ebenfalls einen Slam, der feiert just heute seinen vierten Geburtstag: <a href="http://www.literatur-bayreuth.de/veranstaltung.php?id=263" rel="nofollow">http://www.literatur-bayreuth.de/veranstaltung.php?id=263</a></p>
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