Die Zeit machte neue Schritte nötig

30. März 2010
Von Steffen Bremmert
Kategorie Festivals & Reihen, Leserblog

Poetry Slam [(to) slam (engl.): zuschlagen; zerschmettern; Volltreffer; Schlagabtausch]

 

Geschichte des Poetry Slams

Geburtsort des Phänomens ist der legendäre Green Mill Jazz Club in Chicago, wo 1987 der Bauarbeiter Marc Kelly Smith den ersten Poetry Slam aus der Taufe hob.

Smith hatte schon seit seiner frühen Jugend Gedichte geschrieben, meist zu den Klängen von Blues oder Jazz. Um sich von seinen harten Arbeitstagen auf der Baustelle zu erholen, vertrieb er sich die Abende mit literarischen Lesungen unterschiedlichster Art, in Buchläden, Bibliotheken, Universitäten und ähnlichen kulturellen Einrichtungen, doch nichts vermochte seiner Begeisterung für Literatur, wobei er besonders zu zeitgenössischer Lyrik tendierte, Rechnung zu tragen.

Ich sog alles auf, was ich bekommen konnte. Und dies nicht aus Bildungsgründen. Mich interessierte vor allem der Umgang mit Sprache und die damit verbundenen Gefühle, die ein Gedicht bei mir und anderen auszulösen in der Lage war. Was ich jedoch niemals verstehen konnte, war die Art der Textvorträge und die Orte, an denen sie abgehalten wurden. Wie konnte jemand etwas, was ihm offensichtlich wichtig erschien, derart schlecht vorbereitet vortragen, und dieses dann auch noch häufig in der sterilen Atmosphäre eines nüchternen weißen Raums mit Stuhlreihen, ohne Bar, ohne flairerzeugende Beleuchtung, ohne die Möglichkeit, den Rest des Abends angenehm miteinander verbringen zu können. Hier hinkte die Dichtkunst den von mir ebenfalls geliebten Jazz- und Blueskonzerten in Chicagos Clubs noch um Meilen hinterher. Die Zeit machte neue Schritte nötig[1]

sagte Marc Smith dem Bayrischen Rundfunk anlässlich eines Besuches des Münchner Slams (existiert seit 1996).

Smith begann Anfang 1985, seiner Unzufriedenheit mit den vorherrschenden Literaturformaten Taten folgen zu lassen, indem er die Get Me High Lounge im Süden der Stadt zu einem Club für neue Poetry-Formen umbaute. Dort begann er mit sogenannten „Pong Jams“ (sprachliche Kreuzung aus Poem und Song), und fand sich bald einem schnell wachsenden Publikum gegenüber. Zusammen mit einer ständig wachsenden Zahl junger Dichter führte er die Idee fort und kam schließlich zum heute gültigen System des Poetry Slam: Eine Anzahl von 8 bis 10 Poeten pro Abend trägt in einer per Losentscheid gezogenen Reihenfolge ihre Werke vor, wobei das Publikum entweder per Applaus oder in Form einer aus dem Publikum gebildeten Jury (Noten von 0 bis 10) zwei Favoriten bestimmt, die dann noch einmal im Finale um die Gunst der Zuhörer und -schauer buhlen.

Chicago wurde damals zu einem Sammelpunkt für junge Dichter und Poeten, schnell wurde die bis heute verwendete Bezeichnung „Performance-Poet“ gängig.

Eine nationale Bewegung fand ihren Anfang, 1993 existierten bereits in 19 Staaten der USA Poetry Slams, und schnell wurde die Sache international – weltweit entstanden Ableger, Poetry Slams rund um den Erdball: zuerst Kanada, Schweden, Holland, Deutschland, Dänemark, Japan (im Shinjuku Bahnhof in Tokio erstmals Open air) und sogar seit 1996 ein siebensprachiger Slam in Jerusalem, später folgten dann Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Spanien, Brasilien, Osteuropa und Russland.

 

Poetry Slam in Deutschland

Auch in Deutschland ist der Erfolg des Poetry Slams nicht zu bremsen. Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt fast immer für steigende Publikumszahlen, wer einmal einen regulären Poetry Slam besucht hat, will meistens mehr, bringt beim nächsten Slam-Besuch oft Freunde mit, und auf diese Weise kommen immer wieder neue Dichter und Dichterinnen hinzu, die sich irgendwann eventuell entscheiden, selbst einmal auf die Bühne zu treten.
In München, Stuttgart oder Hamburg beispielsweise sind die Slams auch ohne großen Promotion-Aufwand jedes Mal ausverkauft. Keine andere Veranstaltung schafft es, Kunst und Unterhaltung auf solch einzigartige Weise zu vereinen, literarische Inhalte so direkt zu vermitteln, den Nerv der Zeit so genau zu treffen, weshalb sich auch Magazine wie Spiegel, Focus und Stern bereits ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben.
Ferner erhält der Künstler auf der Bühne das Feedback, welches seine Werke zu zeitigen vermochten, direkt und schonungslos – bei einem konstruktiven Umgang mit den beobachteten Reaktionen ist eine deutliche Verbesserung der eigenen Fähigkeiten (literarisch und/oder performance-technisch) möglich.

1999 listete das Musikmagazin Intro bereits 30 deutsche Städte auf, die einen eigenen Poetry Slam zu bieten hatten, mittlerweile sind es 120 Städte, die einmal pro Jahr ihre erfolgreichsten (in der Gunst des Publikums) Poeten zu den Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften senden, der Endausscheidung in Sachen Performance-Poesie (alle deutschsprachigen Länder schicken die Vertretungen ihrer Städte) um so jährlich den besten Einzelperformer und das beste Poeten-Team zu küren. 2009 fanden die 13. Meisterschaften in Düsseldorf statt, im Herbst 2010 werden sie im Ruhrgebiet abgehalten.

 

Poetry Slam in Bayern

Bayern weist eine hohe Veranstaltungsdichte in Sachen Poetry Slam auf: Als älteste und bekannte Veranstaltung können exemplarisch genannt werden: München (seit 1996), Regensburg (seit 2001), Bamberg (seit 2001), Augsburg (seit 1998) und Erlangen (seit 2002).

Auch auf die bayerischen Poeten können wir mit Recht stolz sein: Schließlich sind es gestandene Bayern, die amtierende Deutsche Teammeister sind:  Das Team PauL (Poesie aus Leidenschaft).

Da wundert es nicht, dass jetzt auch die 1. Bayerische Poetry Slam Meisterschaften stattfinden werden. Termin ist der 13. – 15. Mai in Regensburg. Dort zu Gast wird u.a. auch der von der Slamily (Poetry Slam Family) liebevoll genannte „Slampapi“ sein: Mark Kelly Smith.

 

Regeln

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben für ihren Auftritt maximal ca. 6-8 Minuten Zeit, eine Mindestvortragslänge gibt es nicht. Die Texte müssen dem eigenen Kopf bzw. der eigenen Feder entsprungen sein. Der Vortrag soll sich auf die Kraft des gesprochenen Wortes stützen, d. h. auf Gesang, Musik, Theaterspiel, Requisiten und ähnliche Hilfsmittel muss verzichtet werden. Dafür ist die Freiheit bei der Wahl des Genres unbegrenzt: klassische Lyrik, experimentelle Dichtung, Rap, Kurzgeschichten, Improvisationen… – jedes mit Worten mögliche Varianten-Spiel ist erlaubt, egal ob allein oder zu zweit, in jeder beliebigen Sprache und Lautstärke.

In der Regel kann man sich noch bei Veranstaltungsbeginn in die „Offene Liste“ einwerfen. Je nach Veranstaltungsauslastung hat man dann gute Chancen,  auf der Bühne sein geschriebenes in ein gesprochenes Wort zu verwandeln.

 

Slam Poetry

Das literarische Angebot an Büchern und CDs wächst stetig und immer mehr Poeten können ihre Bücher bei großen Verlagen unterbringen. Eine gute Übersicht über die derzeit im Buchhandel lieferbare Slam Poetry gibt es hier.

 

Neugierig?

Wer jetzt einmal hören will, was so auf einem Poetry Slam vorgetragen wird, dem empfehle ich die Radiosendung „Wort Ab“, die hier (Teil 1) und hier (Teil 2) online angehört werden kann.

 

Mehr über den Autor Steffen Bremmert erfährt man auf seiner Website …

 

[1]Ko Bylanzky, Rayl Patzak (Hg.): Poetry Slam – Was die Mikrofone halten, München, Ariel-Verlag, 2000

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6 Antworten auf “ Die Zeit machte neue Schritte nötig ”

  1. Katrin Schuster auf 31. März 2010 bei 12:04

    In Bayreuth gibt es ebenfalls einen Slam, der feiert just heute seinen vierten Geburtstag: http://www.literatur-bayreuth.de/veranstaltung.php?id=263

  2. Franziska Schramm auf 22. April 2010 bei 22:22

    Mich würde mal interessieren, was Marc Kelly Smith über die aktuellen Poetry Slams ins Deutschland denkt… Denn er sagt ja immer wieder, dass es beim Slam um die Literatur geht, ja sogar um eine Wiederbelebung der Poesie. Eines seiner Zitate, frei übersetzt: „Als die Poesie sich von der mündlichen Tradition wegbewegte und zwischen zwei Buchdeckel wanderte, hätte jemand fragen müssen: Ist das denn wirklich Poesie? Poetry Slams bringen die Poesie zurück zu ihren Wurzeln, sie erwecken die Worte zum Leben.“ Das was ich auf deutschen Slam-Bühnen zur Zeit erlebe, hat mit Smiths Vision nur noch wenig zu tun. Auf einen guten Text kommen zehn platte, effekhascherische Comedy-Nummern, die zumeist aus einer Aneinanderreihung von Absurditäten bestehen und im immergleichen Tonfall vorgetragen werden. Nichts gegen Unterhaltung, beim Slam darf gelacht und gefeiert werden, ohne Frage. Aber Schade, dass es oftmals nicht mehr um Literatur zu gehen scheint. “The points are not the point, the point is poetry”, heißt ein Sprichwort aus den USA. Dass würde Marc Kelly Smith vermutlich unterschreiben. Aber was denkt er wohl über die Slambühnen Deutschlands?

    Viele Grüße!

  3. Katrin Schuster auf 22. April 2010 bei 23:02

    Gerade heute habe ich zufällig beim Literaturcafé über Poetry Slams den Satz gelesen: “Hier gewinnt meist, wer witzig und laut ist und die meisten sexuellen Anspielungen in die Texte einbaut.” Das scheint mir in dieselbe Richtung zu gehen wie Du, oder? (Der Text behandelt Lesungskonventionen im allgemeinen: http://www.literaturcafe.de/du-kannst-eine-lesung-nicht-attraktiver-machen-wenns-der-autor-nicht-drauf-hat/)
    Aber was meinst Du: Wieso kam das so? Und: Ist es in den USA (immer noch) anders?

  4. Steffen Bremmert auf 23. April 2010 bei 01:11

    Hallo,

    es ist richtig, dass es sehr viele Comedy-Texte auf einem Poetry Slam geben kann und es diese Texte auch eher leichter haben (das war übrigens vor 10 Jahren auch schon so!).

    Die Aufgabe für uns als Veranstalter ist es, unserem eigenen Slam eine Philosophie mitzugeben. Das können wir gezielt durch das Einladen auswärtiger Gäste steuern (macht bei uns in Erlangen etwa die Hälfte der Poeten aus).

    Was ich damit sagen will ist, dass es sehr bequem ist als Slamveranstalter, den Schwerpunkt auf Comedy zu setzen. Dementsprechend bekommt man dann auch das passende (und mehr!) Publikum dazu. Hier dreht sich wieder mal alles um die alte Frage, ob man Kunst für sein Publikum macht oder der Kunst selbst wegen. Für unseren Slam kann ich allerdings sagen, dass die Gastpoeten doch immer wieder mir gegenüber äußern, wie erstaunt sie doch seien, dass unser Publikum nicht so leicht zu begeistern wäre. Das liegt allerdings hauptsächlich am Qualitätsanspruch, den wir als Veranstalter versuchen zu halten (gelingt natürlich auch nicht immer) und unser Publikum entsprechend auf diesen Anspruch “konditioniert” wurde.

    Zu Marc Kelly Smith kann ich sagen, dass es in Amerika mit der Slamszene ganz anders aussieht. In den USA sind es hauptsächlich die Teampieces, die auf Poetry Slams vorgetragen werden. Die Texte spielen sehr stark mit sprachlichen Klangelementen und Grundlage von allem ist die Performance. Smith selbst steht der deutschen Slamszene offen gegenüber. Die deutschsprachige Slambewegung ist immerhin die zweitgrößte weltweit und der Mitbegründer dieser (ex-) Subkultur Mark Kelly Smith. Wenn ich ihn in Regensburg treffen kann (beim Bayernslam), werde ich ihn gerne mal persönlich dazu befragen, aber allein dass er sich auf den Weg macht zeigt doch auf, dass er der deutschen Slam-Szene grundsätzlich positiv gegenübersteht.

    Was ich in meinem geschichtlichen Beschreibungen für Deutschland ein wenig unterschlagen habe ist die Tatsache, dass sich der Slam nicht allein durch die Poetry Slam Bewegung der USA entwickelt hat (drum eben auch nicht das gleiche ist!), sondern ein eigener Evolutionszweig sich hierzulande mit zum Produkt Poetry Slam gemischt hat: Der “Social Beat”. Diese Kunstform war der Poetry Slam der 90er Jahre in Deutschland und entstand im Endeffekt aus der 68er Bewegung heraus.

    Nun, was bleibt zu sagen über den Poetry Slam: Er ist aus den Kinderschuhen heraus gewachsen, hat mit der Zeit viel an Naivität und Unprofessionalität verloren. Durch die steigende Popularität, sind Tendenzen der Kommerzialisierung und Hedonisierung entstanden.

    Aber ist das denn alles wirklich schlimm? Gerade wenn wir Poetry Slam als Kunstform anerkennen, müssen wir daraus auch schließen, dass sie letztlich endlich ist und sich in neue Kunstrichtungen ausdifferenzieren wird. Tendenzen sind hierbei schon erkennbar, etwa mit der Elektro Poesie (wie z.B. Großraumdichten) oder multimedialen Poems.

    Man bedenke auch, wie sehr besonders junge Menschen an Poesie und Literatur herangeführt werden können, fernab vom verstaubten und muffigen Literaturklassikern (sorry, aber Effi Briest war als Schulpflichtlektüre für mich ein Horrortrip), die viele junge Menschen in der Breite nicht mehr begeistern können. Auf der ersten Lesung, die ich auf Anregung meines Deutschlehrers besucht habe, bin ich fast eingeschlafen. Die Geige säuselte leise in den Lesepausen und bei Sekt und Lachsschnittchen wurde über Esoterik diskutiert. Der Autor hob kaum die Stimme, andächtig saß er da, schaute wieder auf und rezitierte weiter…… Was für ein elitärer Haufen…..
    Was für einen Kontrast bot mir (und vielen anderen Leidgeplagten) da Poetry Slam!

    Die Slamworkshops an Schulen sind durchgängig gut gebucht und besucht. Die jungen Leute merken, dass es interessant ist, seine Gedanken und Ideen in Geschriebenes zu fassen. Sie lernen Körpersprache bewusst einzusetzen. Sie können die Chance bekommen sich zu behaupten und von einem Publikum ernst genommen zu werden.

    Denn der Slam bietet trotz der inzwischen vielen alten Hasen (von denen ja viele im geregelten Literaturbetrieb angekommen sind) immer noch eine niedrigschwellige Gelegenheit, seine Gedichte und Geschichten einem Publikum anzubieten. Bei welcher sonstigen Literaturveranstaltung wird man immer wieder so aufs Neue überrascht, wie bei einem Slamabend?

    Das alles leistet diese Kunstform immer noch. Und letzlich dann – kommt als nächstes wieder etwas anderes, aufregenderes, subkulturelleres und echteres. Bis dahin dann eben Poetry Slam.

    Gr33tz
    Steffen

  5. Franziska Schramm auf 23. April 2010 bei 21:46

    Oh ja, frag mal Marc Kelly Smith himself. Ich bin gespannt!

    Außerdem stimme ich zu, es ist tatsächlich auch eine Frage der Organisatoren und des Publikums, wie ein Slam läuft. Die in der Hinsicht extremsten Slams habe ich in Köln erlebt, dort war das Publikum auf Klamauk pur trainiert. Sobald es merkte, oh, es gibt nichts zu lachen, war die Aufmerksamkeit weg.

    Natürlich ist es zu begrüßen, wenn Menschen auf diesem Weg zur Literatur finden. Mein erster Poetry Slam vor fünf Jahren war eine Offenbarung! Vielleicht bin ich mittlerweile auch an Slam Poetry übersättigt. Texte ohne eine einzige poetische Idee langweilen mich, sie berühren mich nicht… Gott sei Dank gibt es aber immernoch ein paar Poeten auf der Bühne, die das schaffen!

  6. Steffen Bremmert auf 24. April 2010 bei 14:11

    Ja, ging mir als Mitveranstalter auch schon so, dass beizeiten der “Flash” des Slams nicht mehr existent ist. Nach nun bald 9 Jahren auch kein Wunder. Ist eben wie in einer Beziehung… man muss die Liebe immer wieder neu entdecken.

    Aber ich glaube auch, dass wir in Erlangen eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und poetischem Anspruch hinbekommen haben.

    Hör dir das mal an, das ist unser Radiomagazin Wort Ab vom April! Da hörst du sehr deutlich heraus, dass es bei uns anders zugeht:
    http://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/
    Sind auch 3 Texte dabei von Poeten aus den USA, also man hat auch gleich den perfekten Vergleich zw. USA und D ;-)

    Lade dich, Franziska, auch herzlich auf einen unserer Slams ein. Wenn du dich vorher bei mir meldest, kann ich dir auch einen Gästelistenplatz besorgen.

    Denn letztlich muss ich dir recht geben, das habe ich in meinem Kommentar oben noch vergessen. Auch ich möchte den Poetry Slam nicht zur clownesken Veranstaltung verkommen sehen. Wegen mir soll es Comedy Slams geben, dann weiß man was man kriegt. Aber unter dem Mantel der Poesie nur Lacher zu generieren kann tatsächlich nicht Sinn der Kunst sein!

    Gr33tz
    Bremmo

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